Nudelsuppe

Alles Suppe, oder Nudeln?

Manche Menschen lernen es einfach nie – das meinen manche, wenn es um die Kochkünste geht. Kochen ist in der Tat nicht so einfach, wie es vielleicht scheinen mag. Schon bei dem Klassiker Spiegelei kann man ganz viel falsch machen. Zum Beispiel ist das Eiweiß bereits angebraten, das Eigelb jedoch noch nicht annähernd durch. Was soll man da machen? Ganz wichtig ist es, die anfängliche Hitze wegzunehmen und die Pfanne mit einem Deckel abdecken, nur so wird auch das Eigeld richtig durch sein.

Für jedermann wichtig ist es, auf die Qualität der Zutaten zu achten. Sie sollten frisch und knackig sein, Fleisch darf nicht schon braun verfärbt sein und das Gemüse muss eben knacken. Im Winter sollte man ruhig auf Tiefkühlkost ausweichen, denn hier wird das Gemüse erntefrisch verarbeitet. Untersuchungen haben gezeigt, dass so manches Gemüse aus dem Supermarkt, wenn es so einige Zeit vor sich im Regal liegt, so viel Vitamine verloren hat, dass die TK-Ware da viel besser abschneidet. Beim Gemüse sollte man beim Kochen darauf achten, dass es nicht zu Tode gekocht wird, sondern auch gekocht noch schön knackig ist. Deshalb empfiehlt sich für unser Gemüse als Garmethode das Dämpfen am besten. Bei der Qualität des Fleisches schneidet die Biovariante viel besser ab als die Erzeugnisse der Massentierhaltung. Wenn wir öfters auf Fleisch verzichten und dafür dann das Biofleisch kaufen, sind wir auch finanziell nicht mehr belastet.

Für ein richtig schmackhaftes Menü darf es nicht an Gewürzen fehlen. In unseren Breitengraden kann man frisch meist das ganze Jahr über Petersilie und Dill kaufen und das sollte man tun. Ein Töpfchen Basilikum verfeinert jedes Gericht mit Tomaten. Dagegen frischer Rosmarin und Thymian eignen sich hervorragend für die mediterrane Küche. Diese Gewürze und Oregano kann man ruhig in der getrockneten Variante verwenden. Sie geben Fleisch- und Gemüsegerichten den letzten entscheidenden Touch. Wenn jemand für die asiatische Küche schwärmt, der sollte immer ein gutes Curry griffbereit haben. Ich kann aus eigener Erfahrung die Currymischung von Alfons Schubeck wärmstens empfehlen.

Als Kochneuling sollte man zunächst ein paar einfache Gerichte nach Anleitung kochen. Auch sehr hilfreich ist es, wenn man sich die Lieblingsessen von der eigenen Mutter vorkochen lässt. So lernt man am besten, wenn man die Profis beobachtet und imitiert. Vielleicht ist es auch eine Überlegung wert, in einen Kochkurs zu gehen. Es muss nicht gleich der Nobelkoch sein, die VHS bietet auch genügend Auswahl für den Interessierten.

Isaki

No Comments :(